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Auflage

Die in einem Druckvorgang hergestellte Anzahl von Exemplaren eines Buches oder einer Zeitschrift. Zu unterscheiden sind Erstauflage = EA (Startauflage) und Neuauflage (jede weitere Auflage, umgangssprachlich Nachauflage).

Die Höhe der Auflagen wird vom Verlag festgesetzt und ist Grundlage für Kalkulation und Festsetzung des Ladenpreises . Je höher die Auflage, desto geringer sind im allgemeinen die Kosten in der Herstellung zu veranschlagen.

Zur Erfolgseinschätzung von Erstauflagen tragen bei: Inhalt und Bekanntheit des Autors, Ausstattung, Werbung sowie Pressearbeit u.a. Generell kann man davon ausgehen, dass EAs heute viel vorsichtiger kalkuliert werden als früher.

Selbst Taschenbuch-Erstauflagen starten heute bescheidener. Bis weit in die 60er Jahre waren bei den großen Taschenbuchverlagen Auflagen von 30.000, 50.000 und mehr Exemplaren die Regel, in den 80er Jahren kam man im Schnitt noch auf 20.000 Exemplare. Heute wird eine durchschnittliche Startauflagenhöhe von rund 10.000 Exemplaren erreicht, aber auch 3.000 oder 4.000 und sogar 1.000 Exemplare sind keine Seltenheit mehr. Extrem hohe Startauflagen bis zu 200.000 Stück werden nur noch bei Titeln mit besonderer Verkaufserwartung erreicht – in der Regel geht es dabei um Bücher, die bereits im Hardcover Bestseller waren.

Zusätzlich zur normalen Auflage dürfen Zuschussexemplare angefertigt werden, die als Frei-, Besprechungs- oder Pflichtstücke (z.B. für die Deutsche Bibliothek) angefertigt werden.

 
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