Paperback
Bücher mit einem flexiblen, bedruckten Kartoneinband, der fest mit dem Buchblock (= Innenteil des Buches) am Rücken verklebt ist (auch Softcover). Mit Taschenbüchern, die ebenfalls zu den kartonierten Büchern zählen, haben die Paperbacks die Einbandart und Klebebindung -siehe Ausstattung – gemeinsam, vom Format und der Auflagenhöhe sind sie jedoch eher den gebundenen Büchern vergleichbar. Preislich bewegen sie sich zwischen den oberen Klassen für Taschenbücher – siehe Ladenpreis – und den unteren für Hardcover. Sie sind nach formalen Kriterien weder als Taschenbuch noch als gebundenes Buch einzustufen.
Im englischsprachigen Buchhandel wird jedes nicht gebundene Buch als Paperback bezeichnet, also auch das Taschenbuch. Zur Unterscheidung nennt man das bei uns so bezeichnete Paperback quality paperback oder trade paperback, da es ausschließlich über den Buchhandel vertrieben wird. „Echte“ Taschenbücher dagegen heißen mass-market-paperbacks. Die Bezeichnung pocket book, bei uns oft als Synonym für das Taschenbuch gebraucht, existiert nur in der englischen Umgangssprache.
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