Taschenbuch
Die Bezeichnung setzt sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch. Zwei Daten sind entscheidend für die deutsche Taschenbuchgeschichte: der 9.11.1869, als der erste Band von Reclams Universalbibliothek erschien, und der Juni 1950, als nach dem Zweiten Weltkrieg die ersten rororo-Taschenbücher (Rowohlt) herausgegeben wurden.
Früher eher als Lizenzauflagen, erscheinen heute viele Titel als Originalausgaben in Taschenbuchverlagen. Etwa 15% aller Neuerscheinungen sind Taschenbücher, zur Hälfte Erstauflagen. Die Hälfte aller Taschenbücher sind belletristische Titel.
Wesentliche Merkmale des Taschenbuchs:
- Taschenformat
- möglichst niedriger Preis
- Papp- Einband
- relativ hohe Auflage
- Reihencharakter mit Bandnumerierung
- regelmäßige Erscheinungsweise
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