Verkaufsförderung
In der Regel versteht man unter Verkaufsförderung Maßnahmen des Verlags, um die verschiedenen Handelspartner wie Sortimentsbuchhandel, Bahnhofsbuchhandel, Warenhausbuchhandel, Spezialgeschäfte, Presse-Grosso u.a. bei ihren Verkaufsaktivitäten zu unterstützen.
Die Verkaufsförderung hat in der Buchbranche aufgrund der allgemein geringen Werbeetats von jeher eine große Bedeutung, denn die knappen Mittel lassen den Verlagen vielfach kaum eine andere Möglichkeit, als den zur Verfügung stehenden Etat in die direkte Unterstützung der verkaufsfördernden Maßnahmen der Händler zu investieren.
Das Angebot einer Schnell-Nachbezugschiene, um zu besonderen Verkaufs-Anlässen dem Handel die Möglichkeit für eine ausreichende Bevorratung zu geben, ist ein Verkaufsförderungsbeispiel aus dem Bereich der Distributionspolitik. Das klassische Beispiel der Verkaufsförderung im Bereich Kommunikationspolitik ist die vom Verlag mitfinanzierte Anzeigenwerbung des Händlers.
Eine strategische Verkaufsförderungsmaßnahme ist die betriebswirtschaftliche Schulung der Verlagsvertreter, die mit diesem Wissen wiederum die Händler unterstützen können.
Eine taktische Verkaufsförderungsmaßnahme ist die Bereitstellung von werbewirksamem Dekorationsmaterial, um den Abverkauf eines Titels durch eine außergewöhnliche Ladenpräsentation zu forcieren.
Weitere typische Verkaufsförderungsmaßnahmen sind z. B.
- glossarVerkaufstraining,
- die Erstellung von Verkaufsunterlagen für den Außendienst und den Handel,
- Lese- und Freiexemplare,
- spezielle Buchhändler- Prospekte,
- Händlerbeirat,
- gemeinsame Pressearbeit,
- Verkaufsmöbel,
- Belieferung mit Verpackungsmaterial (Tüten, Geschenkpapier),
- Schaufensteraktionen,
- Mailings,
- Autorenlesungen und andere Veranstaltungen,
- Werbung.
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