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Warenpräsentation

Kaum ein anderes Gebiet hat im Buchhandel in den letzten Jahren so große Veränderungen erlebt wie die Präsentation. Jahrelang nur als „Dekoration“ zum Beispiel im Fenster degradiert, sind inzwischen eine ganze Reihe von Techniken populär geworden, um Bücher besser ins Licht zu rücken.

Im visuellen Durcheinander ist zunehmend die ordnende Hand des Buchhändlers gefordert, damit Kunden überhaupt noch etwas finden. Sie verweigern die intensive Beschäftigung mit dem Angebot und orientieren sich allein an den starken optischen Reizen.

Warenpräsentation folgt einem einfachen, aber notwendigen Prinzip: Fülle muss strukturiert, Leere gestaltet werden. Weder Überfülle noch gähnende Leere sind attraktiv, sondern erst der Wechsel von Anspannung und Entspannung. Da im Buchbereich überall Überfülle herrscht, bringt Strukturierung die nötige Übersicht ins Angebot.

In vielen Buchhandlungen wird die weitgehende Integration der Taschenbücher ins Hardcover-Sortiment praktiziert. Damit soll vorwiegend die Preisoptik im Hardcover positiv beeinflußt – und letztlich auch die Entscheidung des Käufers unabhängig von der Einbandform erleichtert werden. Erreicht wird damit eine Verkürzung der Wege für den Kunden und die inhaltliche Ergänzung von TB/HC in jenen Sachgruppen.

 
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