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Papier, Naturpapier

1. Naturpapier (oder auch Werkdruckpapier genannt) wird primär für Textdrucke eingesetzt, aber auch für individuelle Bildwerke. Die Oberfläche von Naturpapieren ist immer offener als bei gestrichenen Papieren und saugt damit wesentlich mehr Farbe auf. Die präzise Wiedergabe von Bilddetails ist damit leicht eingeschränkt. Auch flächige Darstellungen wirken hier etwas unruhiger.

2. Weitere Ausstattungsmerkmale sind geglättete oder satinierte Ausrüstung, Dünndruckpapier. Je stärker das Papier geglättet wird,desto mehr verliert es an Opazität.

3. Naturpapiere können mit einem hohen Volumen produziert werden, von etwa 1,0 fachem Volumen bis 2,4fachem Volumen. Wichtig dabei ist: Je höher das Volumen, desto offener ist die Oberfläche und die Bildwiedergabe wird grober. Mit dem Drucker muss die Rasterweite gesondert abgesprochen werden. Das Volumen bringt aber deutlichen Zuwachs an Buchblockstärke i.V. zu geringvolumigen Papieren und damit spürbare Kostenreduktion. Siehe auch die Formel zur Berechnug des Buchblockes (siehe Papiervolumen

4. Weitere Qualitätskategorien sind holzfreie Papiere (siehe glossar(Papier, holzfrei)) oder fast holzfreie Papiere sowie holzhaltige Papiere (siehe glossar(Papier, holzhaltig)). Je nach Produkt muss auch die Alterungsbeständigkeit und die Vergilbung (siehe vergilben) beachtet werden.

 
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